Zeitvertreib für Gärtner im Winter IV – Pfefferminze vermehren

2016-03-06 15.51.58

Minze ist das optimale Balkongewächs – sie ist pflegeleicht, wächst auch im Topf rasend schnell und stellt an die Erde keinen besonderen Ansprüche. Auch was den Standort angeht, ist sie ganz flexibel, ich konnte sie bisher sowohl in schattigen, wie vollsonnigen Balkonecken kultivieren. Nur regelmäßig gegossen möchte sie werden, denn Trockenheit mag Minze überhaupt nicht.

Im Gartenfachhandel hat man dann die Qual der Wahl, denn es gibt eine riesige Auswahl an Sorten, beispielsweise Apfelminze, Zitronenminze, Ananasminze, marokkanische Minze, Bergminze, Nana-Minze, Schokoladenminze oder Mojito-Minze. Da ist also für jeden Geschmack das richtige dabei! Ich empfehle nur einen Blick auf die Pflegeanleitung zu werfen und darauf zu achten, ob die Sorte winterhart ist oder nicht. Eine winterharte Minze lässt sich auch von winterlichen Minusgraden nichts anhaben und treibt zuverlässig im nächsten Frühjahr wieder aus. Der Vorteil: anstatt sich Jahr für Jahr eine neue Pflanze zu kaufen, kann man sich immer wieder über frische Triebe freuen. Über die Zeit hinweg sind 3 Minzesorten bei mir eingezogen, die allesamt dem Frost trotzen. Und dafür müssen sie nicht mal warm eingepackt oder abdeckt werden.

Alle Minze-Sorten lassen sich umkompliziert vermehren: Entweder man teilt einen kompletten Wurzelballen auseinander oder man zieht einzelne Stängel mit ein klein wenig Wurzelwerk aus der Erde und pflanzt diese in einen neuen Topf. Beide Methoden funktionieren wirklich hervorragend! Wichtig ist nur, die frischen Stecklinge gut feucht zu halten.

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