Bienenfreundliche Balkonpflanzen

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Es gibt gute Gründe für bienenfreundliche Pflanzen auf dem Balkon – so bietet man wilden Bienen, Hummeln und Schmetterlingen im Großstadtdschungel einen Lebensraum mit ausreichend Nektar und Pollen, außerdem werden Ernteerträge durch die Bestäubung durch Insekten wesentlich höher. Werden Beeren-, Obst- und Gemüsepflanzen nämlich nicht bestäubt, bilden sich später nur wenige Früchte aus, die meist auch noch klein und verschrumpelt sind. Es lohnt sich also auch auf einem kleinen Gemüse-Balkon Platz für eine Bienenweide zu machen!

Hier eine kleine Auswahl bienenfreundlicher Blumen und Kräuter:

  • Kornblume, Ringelblume, Tagetes, Löwenzahn
  • Phlox, Schmuckkörbchen, Margerite, Gänseblümchen
  • Löwenmäulchen, Glockenblumen, Goldlack, Fetthenne
  • Winterheide, Winterling
  • Borretsch, Koriander, Kamille, Kapuzinerkresse
  • Oregano, Romarin, Salbei, Thymian, Majoran, Lavendel
  • Verbene, Zitronenmelisse
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DIY Projekt – Kräuterkiste

Lang genug lag die alte Weinkiste im Keller, jetzt verwandle ich sie in einen kleinen Kräutergarten! Neben einer Kiste benötigt man dazu reißfeste Plastikfolie (z.B, aus dem Bau- oder Gartenmarkt), einen Tacker, Erde und Kräuterpflanzen nach Belieben. Und so einfach geht’s:

Schritt 1 - eine leere Weinkiste

Schritt 1 – eine leere Weinkiste

 

Schritt 2 - Folie zuschneiden und Kiste damit auskleiden. Ich fange mit dem Boden an.

Schritt 2 – Folie zuschneiden und Kiste damit auskleiden. Ich fange mit dem  Boden an und arbeite mich dann nach oben. Da überschüssiges Wasser        ablaufen soll, können auch kleine Folienreste verarbeitet werden.

 

Schritt 3 - Folie bis an den Rand festtackern.

Schritt 3 – Folie bis an den Rand der Kiste festtackern.

 

Schritt 4 - Löcher in die Folie am Kistenboden schneiden, damit Wasser ablaufen kann. So kann keine Staunäße entstehen.

Schritt 4 – Löcher in die Folie am Kistenboden schneiden, damit Wasser         ablaufen kann. So kann keine Staunäße entstehen.

 

Schritt 5 - Kiste mit Erde befüllen.

Schritt 5 – Kiste mit Erde befüllen.

 

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Schritt 6 – nach Belieben mit verschiedenen Küchenkräutern bepflanzen. Hier: Rosmarin, Thymian, Minze, Kapuzinerkresse, Gänseblümchen, Erdbeeren.

 

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So kommt der Frühling in den Balkonkasten – Gestaltungsideen mit Frühblühern

Tulpe, Hornveilchen und Stiefmütterchen

Hornveilchen und Stiefmütterchen

Traubenhyazinthe

Traubenhyazinthe

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt da die Tage wieder ein bisschen länger werden und die Temperaturen langsam  in die Höhe klettern, können wir Balkongärtner endlich die Saison eröffnen. Während Tomatenkeimlinge, Gurkenpflänzchen und Co. noch in ihrer warmen Kinderstube auf der Fensterbank stehen, ist es an der Zeit draußen für Farbe zu sorgen!

Folgende Frühblüher haben sich auf meinem Balkon bewährt:

  • Primeln
  • Vergissmeinnicht
  • Stiefmütterchen, Hornveilchen
  • Traubenhyazinthen
  • Gänseblümchen
  • Tulpen, Narzissen
  • Allium

Tulpen-, Narzissen- und Alliumzwiebeln habe ich bereits im Herbst in jeden noch so kleinen Topf gesteckt, alle anderen Frühblüher gibt es ab Februar als fertige Pflanzen in jedem Bau- oder Gartenmarkt zu kaufen. Das Besondere daran: sie halten auch einer frostigen Nacht oder einem spontanen Schneeschauer stand und man holt sich für kleines Geld den Frühling auf den Balkon. Und so geht’s: Balkonkasten mit Blumenerde füllen, je nach Platz 2-4 Frühblüher locker nebeneinander pflanzen, kräftig gießen – fertig!

Stiefmütterchen, Teppichbeere und Rucola

Stiefmütterchen, Teppichbeere und Rucola

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Narzisse

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Königliches Kartoffelsaatgut

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Voller Vorfreude bereite ich mich auf die kommende Kartoffelsaison vor – die Saatgutbestellung!

Kartoffelsaatgut gibt es im Frühling in jedem gut sortierten Gartenfachhandel zu kaufen, die spannenden und interessanten Sorten findet man allerdings meist nur im Internet. Mein Tipp für die Saatgutbestellung: https://biogartenversand.de

Die Auswahl an Sorten ist riesig, hier nur einige der wichtigsten Unterscheidungsmerkmale:

  • Kocheigenschaften: lieber mehlig oder festkochend?
  • Reifezeit: lieber frühe, mittelfrühe oder späte Kartoffeln? Kartoffeln sind sehr frostempfindlich und werden deswegen erst im April oder Mai auf dem Balkon gesetzt (ggfs. Vlies oder Folie als Frostschutz verwenden). Je nach Sorte und Reifegruppe brauchen die Kartoffeln dann unterschiedlich lange bis zur Ernte – frühe Kartoffeln werden im Juli, mittelfrühe Kartoffeln im August und späte Kartoffeln im September und Oktober geerntet.
  • Knollenfarbe: lieber weißes, gelbes, rosa oder lila Fruchtfleisch? Die rosa bis violette Farbe einiger Sorten wird durch natürliche Farbpigmente verursacht, die Anthocyane.
  • Blütenfarbe: lieber violett, blau, rosa oder weiß?

Ich habe mich dieses Jahr für drei mittelfrühe Sorten entschieden: Zum einen für die ertragreiche und robuste Ditta, zum anderen für die Rote Emmalie mit rosa Fruchtfleisch, und zu guter letzt für Blaue Schweden mit wunderbaren blauen Blüten und violetten Knollen.

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Zeitvertreib für Gärtner im Winter IV – Pfefferminze vermehren

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Minze ist das optimale Balkongewächs – sie ist pflegeleicht, wächst auch im Topf rasend schnell und stellt an die Erde keinen besonderen Ansprüche. Auch was den Standort angeht, ist sie ganz flexibel, ich konnte sie bisher sowohl in schattigen, wie vollsonnigen Balkonecken kultivieren. Nur regelmäßig gegossen möchte sie werden, denn Trockenheit mag Minze überhaupt nicht.

Im Gartenfachhandel hat man dann die Qual der Wahl, denn es gibt eine riesige Auswahl an Sorten, beispielsweise Apfelminze, Zitronenminze, Ananasminze, marokkanische Minze, Bergminze, Nana-Minze, Schokoladenminze oder Mojito-Minze. Da ist also für jeden Geschmack das richtige dabei! Ich empfehle nur einen Blick auf die Pflegeanleitung zu werfen und darauf zu achten, ob die Sorte winterhart ist oder nicht. Eine winterharte Minze lässt sich auch von winterlichen Minusgraden nichts anhaben und treibt zuverlässig im nächsten Frühjahr wieder aus. Der Vorteil: anstatt sich Jahr für Jahr eine neue Pflanze zu kaufen, kann man sich immer wieder über frische Triebe freuen. Über die Zeit hinweg sind 3 Minzesorten bei mir eingezogen, die allesamt dem Frost trotzen. Und dafür müssen sie nicht mal warm eingepackt oder abdeckt werden.

Alle Minze-Sorten lassen sich umkompliziert vermehren: Entweder man teilt einen kompletten Wurzelballen auseinander oder man zieht einzelne Stängel mit ein klein wenig Wurzelwerk aus der Erde und pflanzt diese in einen neuen Topf. Beide Methoden funktionieren wirklich hervorragend! Wichtig ist nur, die frischen Stecklinge gut feucht zu halten.

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